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Oktober 31, 2023

Übung zur Tiefentspannung

Wir präsentieren Ihnen eine erstaunliche Tiefentspannungsübung, Tochter der Hypnose. Sehr hilfreich für tiefe Gelassenheit, Umgang mit Angst, Stress.

Schultz Autogenes Training

Das Autogene Training nach Schultz ist zusammen mit der progressiven Muskelentspannung eine der am weitesten verbreiteten Entspannungs- und Stressbewältigungstechniken in Europa. Sie wurde erstmals 1920 von dem deutschen Neurologen/Psychiater Schultz praktiziert.  Das aus der Hypnose abgeleitete autogene Training ist eine Technik, bei der die Person durch Selbstsuggestion nach einer Schulung durch einen Fachmann ein sehr intensives Entspannungsgefühl herbeiführen und dadurch Spannungen abbauen kann. Aus diesem Grund wird sie als Schwester der Hypnose bezeichnet. Man könnte sie auch als Selbsthypnose bezeichnen. Die Etymologie des aus dem Griechischen stammenden Begriffs bedeutet, dass die Empfindung aus dem eigenen Inneren kommt, so dass sie zu Recht als eine Art Selbsthypnose angesehen werden kann.  
Der selbsthypnotische Zustand wird durch die Beeinflussung des Selbst mit Hilfe der autogenen Übungsformen erzeugt. Durch die Wiederholung dieser Formulierungen für verschiedene Körperteile erreicht der Einzelne den gewünschten Zustand durch die Mobilisierung des parasympathischen Nervensystems (Entspannungssystem). Durch eigenes Üben erreicht er eine intensive Tiefentspannung, die er nach und nach immer leichter herbeiführen kann.
 Wie bei der progressiven Muskelentspannung konzentriert sich der Übende bei der autogenen Übung auf sein Körpergefühl und erlangt allmählich eine bessere körperliche Selbstwahrnehmung und die entsprechende Kontrolle über die körperliche Anspannung/Entspannung.
 Die Anwendung des autogenen Trainings ist unbedenklich und hat viele Anwendungsbereiche, vergleichbar mit der progressiven Muskelentspannung

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